Drei faszinierende Mittelmeerinseln auf einer Reise – erleben Sie die einzigartige Vielfalt von Elba, Sardinien und Korsika. Freuen Sie sich auf türkisblaues Meer, traumhafte Küstenlandschaften, malerische Hafenstädte und ursprüngliche Bergdörfer. Folgen Sie den Spuren Napoleons auf Elba, entdecken Sie die spektakulären Panoramastraßen und weißen Sandstrände Sardiniens und genießen Sie den unverwechselbaren Charme Korsikas mit seinen zerklüfteten Felsküsten, duftenden Macchia-Landschaften und historischen Altstädten. Eine abwechslungsreiche Kombination aus Natur, Kultur und mediterranem Lebensgefühl macht diese 11-tägige Rundreise zu einem unvergesslichen Erlebnis.
1. Tag Anreise zur Zwischenübernachtung nach Norditalien
Morgens entspannte Anreise in unserer komfortablen Dolce-Vita-Premium-Class mit Bordservice und einem Sektbegrüßungsfrühstück über die Autobahn Karlsruhe – Basel – durch die herrliche Bergwelt der Schweiz – St. Gotthard-Tunnel – Bellinzona – Lugano bis nach Norditalien zur Zwischenübernachtung. Abendessen als 3-Gang-Menü und Übernachtung im guten Mittelklassehotel.
2. Tag: Norditalien - Insel Elba
Nach dem Frühstücksbuffet Weiterfahrt über Mailand und Parma über den Appenin und weiter entlang dem Ligurischen Meer und Tyrrhenischen Meer vorbei an Pisa nach Livorno und zum Fährhafen nach Piombino. Einschiffung auf das moderne Fährschiff, dass uns in einer Stunde nach Portoferraio auf Elba bringt. Nach der Ausschiffung erreichen wir unser Hotel auf Elba, wo wie die nächsten 2 Nächte verbringen werden. Abendessen und Übernachtung im 4-Sterne Hotel Arione del Parco delle Terme bei Portoferraio.
3. Tag Inselrundfahrt auf Insel Elba
Nach dem Frühstücksbuffet erleben wir heute eine schöne Inselrundfahrt mit unserem örtlichen Reiseleiter. Erleben Sie die Vielfältigkeit der Insel Elba - farbenprächtige Blumen und Pflanzen, ursprüngliche Natur, glasklares Wasser, bizarre Felsenklippen, die teilweise steil ins Meer stürzen, wildromantische Buchten, breite Strände mit feinem Sand und die vielen kulturellen und historischen Schätze und traumhaft schöne Küstenorte. Während der beeindruckenden Fahrt erzählt Ihnen ein ortskundiger Führer einige Details zur Geschichte und Gegenwart der Insel. Abendessen und Übernachtung.
4.Tag: Elba – Livorno Stadtbesichtigung – Einschiffung nach Sardinien/Olbia
Nach dem Frühstücksbuffet verlassen wir unser Hotel und fahren mit dem Fährschiff zurück auf das Festland nach Piombino. Weiterfahrt mit unserem Bus nach Livorno, der beeindruckenden Hafenstadt. Eine Stadt, die oft im Schatten bekannterer Städte der Toskana steht und gerade dadurch ihren eigenen Charme bewahrt. Den Auftakt bildet eine ca. 45-minütige Bootsfahrt, die Sie vom alten Hafen über die malerischen Kanäle rund um die Altstadt führt. Dabei haben Sie Gelegenheit, das charmante Stadtviertel „La Venezia Nuova“ - „das neue Venedig“ zu bewundern und die imposanten Festungen Fortezza Vecchia und Fortezza Nuova in ihrer ganzen Pracht zu erleben. Nach der Bootsfahrt führt Sie Ihr Reiseleiter noch etwas zu Fuß durch die Stadt. Sie entdecken die lebendige Markthalle, prächtige Kirchen und eindrucksvolle Synagogen, die noch heute als stolze Wahrzeichen Livornos gelten. Spüren Sie die Atmosphäre einer Stadt, die einst als „Stadt der Nationen“ bekannt war, in der Menschen unterschiedlichster Herkunft friedlich zusammenlebten. Im Anschluss besuchen Sie die Wallfahrtskirche Santuario Santa Maria delle Grazie di Montenero, der Schutzheiligen der Toskana. Nur wenige Kilometer vom Stadtzentrum entfernt, begeistert die Kirche nicht nur mit ihrem barocken Prunk, sondern auch mit einem atemberaubenden Ausblick über Livorno. Sie erreichen das Heiligtum mit der Standseilbahn, die Sie in wenigen Minuten auf den Hügel bringt und den Ausflug zu einem unvergesslichen Erlebnis macht.
Abends Einschiffung auf unser modernes Fährschiff zur nächtlichen Überfahrt nach Olbia auf Sardinien. Einnahme der gebuchten Kabinen und Abendessen im Selbstbedienungs-Restaurant. Noch ein „Absacker“ an der Bar? Dann heißt es: Leinen los! Sie fahren über Nacht nach Sardinien
5. Tag Olbia – Costa Smeralda und Insel Maddalena
Frühstück an Bord. Am frühen Morgen erreichen wir Sardinien. Nach der Ausschiffung fahren Sie nach Palau. Mit der Fähre erreichen Sie in ca. 15min. die Insel La Maddalena. Sieben felsige Hauptinseln und scheinbar unzählige kleinere Eilande erheben sich hier aus dem kristallklaren Meer, das in allen erdenklichen Schattierungen der Farbe Blau leuchtet. Die Pflanzenpracht des Naturschutzgebietes ist reich und farbenfroh. Macchia-Bewuchs wechselt mit Pinien, Myrte und Wacholder, Lorbeer, Ginster und rosafarbenem Oleander. Die Isola Maddalena ist die größte Insel des Archipels und gleichzeitig seine Namensgeberin. Beim Bummel über die Strandpromenade und durch die hübschen kleinen Gassen lassen sich zahlreiche historische Gebäude, unter anderem die Kirche Santa Maria Maddalena und das Rathaus, entdecken. In der Fußgängerzone warten aber auch charmante Läden sowie nette kleine Lokale und Restaurants auf Besucher. Angeboten werden sardische Spezialitäten, es sind aber auch korsische Einflüsse spürbar. Rückfahrt nach Palau und weiter an die Costa Smeralda. Typisch ist hier die Bauweise mit ihren kleinen, gedrungenen weißen Häusern, deren runde Formen sich perfekt in die mediterrane Landschaft einfügen, wie die von Michele Busiri Vici entworfene Kirche Stella Maris. Berühmt ist die Costa Smeralda auch wegen einiger Gebiete von unschätzbar hohem landschaftlichem Wert, wie die Cala di Volpe, einem exklusiven kleinen natürlichen Hafen, in dem ein paar Szenen des Films „James Bond 007 – Der Spion, der mich liebte“ gedreht wurden. Zu den anderen Urlaubsorten zählen auch die Bucht des Großen Pevero mit Liscia di Vacca, wo mediterrane Macchia und türkisblaues Meer überwiegen, Liscia Ruja mit ihren kleinen, von Wacholdersträuchern gesäumten Buchten, Romazzino mit seinem glasklaren Meer und strahlend weißen Stränden sowie Pitrizza.Nach einem erlebnisreichen Tag erreichen wir unser Hotel in Cannigione für zwei Nächte. Abendessen und Übernachtung im Hotel Myo Stelle Marine an der Costa Smeralda.
6. Tag: Ausflug Tempio Pausania und Castelsardo
Die Fahrt führt Sie ins Landesinnere nach Tempio Pausania. Die kleine und idyllische Hauptstadt der Gallura liegt auf einem Hochplateau zu Füßen des Monte Limbara. Seinen Charme entfaltet Tempio Pausania vor allem im historischen Ortskern mit den unverputzten Granithäusern. Das Herz der Stadt schlägt in den Gassen und rund um die Plätze der Innenstadt: Von der Piazza Gallura bis zur Via Roma, von der Piazza Don Minzoni zur Via Manno und von der Piazza Purgatorio zur Via Monti Masa bekommt man die Geschichte der Stadt zu spüren. Hier harmonieren bauhistorische Zeugnisse aus verschiedenen Jahrhunderten mit den Einkaufswelten von heute: Die Kathedrale San Pietro, das mittelalterliche Oratorio del Rosario, der in den 1930er Jahren restaurierte Bahnhof mit Gemälden von Giuseppe Biasi, Geschäfte, Straßencafés und Restaurants. Besonders stolz sind die Tempiesi aber auch auf ihren Kurpark mit den Mineralwasserquellen Fonti di Rinaggiu. Das kalte Wasser der Mineralquelle ist leicht und angenehm im Geschmack und hat so manchem schon zur Linderung von Nierensteinerkrankungen und Harnwegsentzündungen verholfen. Weiterfahrt an die Nordküste nach Castelsardo. Castelsardo ist ein geschäftiger Ort und alleine die Lage auf einer Landzunge ist ungewöhnlich und schön anzusehen. Der Hafen, eine schöne Innenstadt, Restaurants, Bars, Eisdielen und zahlreiche Ladengeschäfte locken alljährlich viele Besucher. Besonders beeindruckend ist dabei die Altstadt, die nur über Treppen und schmale Durchgänge erreichbar ist. Autos haben hier keine Chance. Über all dem thront die gut erhaltene Burg aus dem 12. Jahrhundert (Castello), in der sich auch ein Museum für Flechtkunst findet. So zeigen sich hier mehrere Jahrhunderte der Kunstgeschichte. Die Kathedrale und die Burg liegen in direkter Nähe der Altstadt – all das lässt sich im Rahmen eines ausgedehnten Spazierganges gut erkunden. Weitere kirchliche Bauwerke finden sich in der Kirche Santa Maria delle Grazie mit dem Kloster San Benedetto und einem Dokumentationszentrum. Entlang der alten Stadtmauer bieten sich herrliche Blicke auf das Meer und an klaren Tagen reicht der Blick bis auf die Südspitze Korsikas. Sehenswert ist dort auch die Kathedrale Sant’Antonio Abate, die überwiegend in gotischer Bauweise erbaut wurde, später aber häufigen Umbauten unterlag. Rückfahrt zum Hotel. Abendessen und Übernachtung.
7.Tag: Costa Smeralda - Bonifacio – Ajaccio/Korsika
Frühstücksbuffet im Hotel. Am Morgen Fahrt nach St.Teresa. Die Fähre bringt Sie in ca. 1 Std. über die Meerenge nach Bonifacio. Bonifacio – eine dramatische Küstenstadt ganz im Süden Korsikas, die Sie mit ihrer spektakulären Kulisse sofort in ihren Bann zieht. Beginnen Sie Ihren Besuch mit einem Spaziergang durch die malerische Altstadt, deren steile Gassen Sie zu versteckten Aussichtspunkten führen. Vom Zitadellenhügel blicken Sie über die schroffen Kalkfelsen, das azurblaue Meer und die mondänen Hafenbereiche, die im Sonnenlicht glitzern. Über den Hafen gelangen Sie zum berühmten Szyh-Klippenmeerblick, wo die weißen Kalksteine gegen das tiefe Blau des Meeres anstimmen. Ein Spaziergang entlang der befestigten Stadtmauern eröffnet Ihnen geheimnisvolle Winkel, kleine Boutiquen und gemütliche Restaurants, die korsische Spezialitäten servieren. Kosten Sie frische Meeresfrüchte, Brotzeit mit regionalem Käse und Oliven – begleitet von einem Glas korsischem Wein. Ein Ausflug zur Désert des Agriates oder eine Bootstour entlang der Küste lohnt sich, um die von Felsen geformten Buchten und die goldenen Strände aus einer anderen Perspektive zu erleben. Werfen Sie auch einen Blick zu den Îles Lavezzi, sofern die See es zulässt, und genießen Sie das kristallklare Wasser. Historische Höhepunkte finden Sie im Forteresse de Bonifacio, von dem aus Sie eine atemberaubende Aussicht auf die Cliffs haben. Die Stufen, Tunnel und Türme erzählen Geschichten vergangener Zeiten und verleihen der Stadt ihren unverwechselbaren Charakter. Entlang der Küste fahren Sie nach Ajaccio. Übernachtung im Hotel Du Golfe in Ajaccio. Zum Abendessen gehen wir in ein schönes Restaurant und bekommen ein typisches 3-Gänge-Menü serviert.
8.Tag: Ausflug Calanche di Piana
Nach dem Frühstück starten wir zu einem atemberaubenden Ausflug an die Calanche. Die Calanche (korsisch: Calanche di Piana) ist eine bizarre Felsenlandschaft südlich von Porto auf Korsika. Die Felsen aus rötlichem Granit liegen in etwa 400 m Höhe über dem Meeresspiegel direkt an der Küste, sie scheinen bei entsprechendem Sonnenschein rot zu glühen. Vor allem bei Sonnenuntergang leuchtet diese schroffe Felsformation aus rotem Granit in den schönsten Farben. Formationen, wie der Hundekopf oder die Eule sind sogar ohne viel Fantasie zu erkennen. Wer Korsika besucht, aber die Calanche nicht gesehen hat, der hat wirklich etwas verpasst. Die enge Straße von Porto nach Piana /D81), führt direkt durch die Calanche. Die Felsen sind sowohl von der Straße, als auch zu Fuß zu erreichen. Mehrere ausgeschilderte Spazierwege führen durch die Felslandschaft und zu den besten Aussichtspunkten. Zusammen mit der Girolata-Bucht, der Bucht von Porto und dem Naturpark La Scandola wurde die Calanche 1983 von der UNESCO zum Weltnaturerbe erklärt. Rückkehr nach Ajaccio und Abendessen im Restaurant. Übernachtung nach einem überwältigenden Tag.
9.Tag: Ajaccio - Corte - Raum Calvi
Von Ajaccio aus fahren Sie in das Zentrum der Insel nach Corte. Corte, die einstige Hauptstadt des unabhängigen Korsika. Die Zitadelle, hoch auf dem schroffen Felsen über dem Tavignaro errichtet, ist das Wahrzeichen der Stadt. Der stolze "Adlerhorst" symbolisiert den korsischen Widerstand, der Corte im 18. Jh. zur Hauptstadt des unabhängigen Korsika erkor. Noch heute ist für viele Autonomisten Corte die heimliche Hauptstadt der Insel. Das Korsikas einzige Universität nicht in Ajaccio, nicht in Bastia, sondern in Corte steht, ist nur mit der geschichtlichen Bedeutung der Stadt im Kampf um die korsische Unabhängigkeit zu erklären. Pasquale Paoli, der 1755 bis 1769 den einzigen unabhängigen Staat in der Geschichte Korsikas lenkte, erkannte die Wichtigkeit der Bildung für ein demokratisches Staatswesen und gründete 1765 in Corte eine Universität. Diese hatte genau so lange Bestand wie der paolinische Staat. Nach der Niederlage von Ponte Nuovo 1769 mußte sie ihre Türen schließen. Nach der Stadtbesichtigung und Freizeit Weiterfahrt in die Region Balagne in den Ort Calvi. Wir beziehen unser Hotel Mariana und das Abendessen findet wieder in einem schönen benachbarten Restaurant als 3-Gänge-Menü statt. Übernachtung in Calvi.
10.Tag: Balagne - Bastia – Fähre nach Savona/Italien
Die Balagne ist heute Ihr Programm. Die wuchtige Zitadelle Calvis bewacht die Stadt mit ihren belebten Gassen und der wunderschönen Hafenpromenade. Ein Spaziergang durch die engen, verwinkelten Gassen der Zitadelle ist ein unbedingtes Muss! Durch die Balagne, eine grüne, fruchtbare Ebene, die gerne als Garten Korsikas bezeichnet wird. Fährt man tiefer in die Balagne, so trifft man auf Dörfer, in denen die Zeit stehengeblieben zu sein scheint. Sie erreichen Ile Rousse. Auf einer kleinen, vorgelagerten Insel liegt die rötlich schimmernde Zitadelle, die der Stadt ihren Namen gab. Ile Rousse verfügt über eine reizvolle Altstadt mit der Place Paoli, auf der sich unter schattenspendenden Platanen gemütliche Straßencafés befinden. Am Abend erreichen Sie Bastia. Einschiffung auf unser modernes Fährschiff, das uns über Nacht nach Savona/Italien bringt. Einnahme der gebuchten Kabinen und Abendessen im Self Service Restaurant. Gegen 22.00 Uhr legt die Fähre nach Savona ab. Übernachtung an Bord.
11.Tag: Savona – Heimreise
Nach dem Frühstücksbuffet Ausschiffung und Beginn der Heimreise. Rückkehr im Laufe des Abends nach einer fantastischen Reise.
Ein Wort in eigener Sache: Die Hotels auf dieser Reise sind gute aber einfache Mittelklassehotels, welche noch einigermaßen bezahlbar sind. Gerade auf Korsika muss man seine Erwartungshaltung ein wenig nach unten schrauben. Luxus können Sie hier nicht oder nur wenig erwarten. Auch die Fährschiffe sind keinesfalls mit denen in Skandinavien zu vergleichen. Mit dieser Einstellung sollte man diese Reise antreten. Herzlichst Ihr Markus Sarközy.








